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Hinweis für Eltern - Altersangaben bei Spielfilmen, Comics, Spielen und Büchern

Altersangaben bei Spielfilmen

Unsere Bibliothekarinnen und Bibliothekare werden oft gefragt, wie die Altersangaben bei den Spielfilmen festgelegt werden.

Wir richten uns beim Einarbeiten dieser Filme nach den Empfehlungen der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Die Grundsätze für die Beurteilung durch die FSK finden Sie untenstehend.

Im Internet finden Sie die Freigabe-Online der FSK. Sie können hier einen Filmtitel eingeben und erhalten dann die entsprechende Empfehlung.

Neben der FSK gibt es noch:

  • die FSF Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. und
  • die FSM Freiwillige Selbstkontrolle der Multimediadienstanbieter e.V.

Gelegentlich werden die Altersangaben von den Eltern als zu tief angesetzt beanstandet. Bitte beachten Sie, dass solche Altersangaben nicht behaupten, ein Film sei für dieses Alter geeignet, sondern dass er ab diesem Alter betrachtet werden kann.

Unsere Signaturschilder werden wie folgt vergeben:

  • orange Signaturschilder weisen ein Medium der Kinderabteilung zu (bis 10 Jahre)
  • rote Signaturschilder weisen ein Medium der Jugendabteilung zu (10 - 14/15 Jahre)
  • weisse Signaturschilder weisen ein Medium der Erwachsenenabteilung zu.

Beachten Sie bitte auch, dass diese Zuweisungen für unsere Benutzerschaft nicht zwingend sind. So dürfen z.B. Kinder auch Medien aus der Erwachsenenabteilung entleihen, was bei den meisten Büchern und Nonbooks auch kein Problem ist.

Es gibt einige wenige Medien, die wir aus Gründen des Jugendschutzes für Kinder und Jugendliche gesperrt haben.

Beispiele für "zu jung" freigegebene Filme: "Die Akte Jane" (Kriegsfilm ab 12 Jahren) und "Begegnung des Schicksals" (laut Werbetext topspannender und aufwühlender Thriller, ab 6 Jahren)

Wir bitten Sie deshalb auch um Ihre Mithilfe. Achten Sie darauf, welche Filme Ihre Kinder betrachten und sprechen Sie mit ihnen über die Inhalte. Das ist in der Regel wesentlich besser als Verbote.

FSK-Grundsätze 

in der Fassung vom 13.09.2000

Die "Grundsätze der FSK" sind die Basis für die Prüfpraxis.

Sie werden von der Grundsatzkommission festgelegt, die, um einen breiten Konsens zu wahren, Beschlüsse nur mit ¾-Mehrheit fassen kann. Anliegen dieser Grundsätze ist die wirksame Durchsetzung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Informationsfreiheit, insbesondere auch der Presse- und Kunstfreiheit, in Abwägung mit anderen Grundrechten, wie dem Grundrecht von Kindern und Jugendlichen auf körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit.

§ 2 der FSK-Grundsätze regelt die "Richtlinien für die Prüfung der Filme und Bildträger". Die FSK hat die im Grundgesetz geschützten Werte, insbesondere die verfassungsmäßige Ordnung und das Sittengesetz (Art. 2 Abs. 1 GG) sowie die in Art. 5 GG eingeräumte Freiheit der Kunst zu beachten. In diesem Rahmen darf kein Film oder Bildträger

1. das sittliche oder religiöse Empfinden oder die Würde des Menschen verletzen, entsittlichend oder verrohend wirken oder gegen den grundgesetzlich gewährleisteten Schutz von Ehe und Familie verstoßen, im Besonderen brutale und sexuelle Vorgänge in übersteigerter, anreißerischer oder aufdringlich selbstzweckhafter Form schildern;

2. die freiheitlich demokratische Grundordnung gefährden oder die Menschenrechte oder Grundrechte mißachten, im Besonderen durch totalitäre oder rassenhetzerische Tendenzen;

3. das friedliche Zusammenleben der Völker stören und dadurch die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu anderen Staaten gefährden, imperialistische oder militaristische Tendenzen fördern oder das Kriegsgeschehen verherrlichen oder verharmlosen.

Für die Jugendprüfung übernehmen die FSK-Grundsätze in § 18 die Vorschriften der §§ 6 und 7 des Gesetzes zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit von 1985.


Publiziert im Internet auf der Homepage der SPIO-Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.

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