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Bestseller aus 200 Jahren

Zu ihrem 200-jährigen Jubiläum präsentierten die Allgemeinen Bibliotheken der GGG (ABG) Bestseller aus den vergangenen zwei Jahrhunderten vom 11. September bis 13. Oktober 2007 in ihrer Hauptstelle im Schmiedenhof und ab jetzt hier auf ihrer Homepage. In der Ausstellung zeigen die ABG alte Originale und über 230 Bestseller zum Ausleihen. Der älteste stammt aus dem Jahre 1810 und die neuesten sind immer besonders begehrte Bücher bei den ABG.

Die Beschreibungen der ausgestellten Bestseller, angeordnet nach ihrem jeweiligen Erscheinungsjahr, finden Sie unter diesen Links:

Die Geschichte der Bestseller ist zugleich auch Mentalitätsgeschichte, sie erzählt, was die Menschen in jeder Epoche beschäftigt und dokumentiert das jeweilige Lebensgefühl. Bestseller sind Zeitzeugen, Unterhaltung und Spiegel zugleich.
Als die ABG 1807 gegründet wurden, standen ganz andere Themen und somit andere Bücher im Vordergrund als heute. Bei uns sind derzeit Fantasy und Krimis hoch im Kurs, vor 200 Jahren interessierten etwa Volksbildung und Volksbefreiung – auch in der Schweiz. So verfasste der Aargauer Heinrich Zschokke 1817 "Das Goldmacherdorf – oder wie man reich wird", das eben die Bildung für alle zum Thema hatte. Dieser Geist führte damals auch zur Gründung der ABG.
Ein relativ einfaches Entscheidungskriterium, ob ein Buch als Bestseller gilt oder nicht, ist seine Auflage. Daran haben sich auch die ABG bei der Auswahl gehalten. Natürlich haben sich die Werbeinstrumente in den letzten 200 Jahren verfeinert. Aber auch das raffinierteste Marketing kann aus einem schlecht geschriebenen Buch zu einem Thema, das niemanden interessiert, keinen Hit machen. So oder so widerspiegeln Bestseller die Gesellschaft.
Die ABG haben den Schwerpunkt ihrer Auswahl auf Belletristik gelegt, nicht nur auf deutsche, sondern auch aus andern Sprachen übersetzte Literatur, die viel gelesen wird und wurde. Darunter sind AutorInnen von Isabel Allende bis Stefan Zweig sowie Titel von "Organon der rationellen Heilkunde" bis "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Gewisse Sachbücher wie das erwähnte erste Heilkundebuch der Homöopathie, Karl Marx’ "Kommunistisches Manifest" oder Alice Schwarzers "Der kleine Unterschied" sollen trotzdem nicht fehlen, haben es doch auch sie in die Hitlisten geschafft. Als gute Quelle auf der Suche nach Bestsellern der Zeit von der ABG-Gründung bis heute hat sich "Harenberg, das Buch der 1000 Bücher" erwiesen, das "Werke, die die Welt bewegten, Autoren, Entstehung, Inhalt und Wirkung" beschreibt. Das Buch kann auf der ABG-Hauptstelle (Romane & Interpretationen: 80) angeschaut, aber nicht ausgeliehen werden.

 

 

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